Schulleben

Der neue Schüleraufenthaltsraum …

… innerhalb der Schule liebevoll „Glaskasten“ genannt, konnte nach längerer Umbauphase Ende September – im Rahmen der ersten SMV-Sitzung des jungen Schuljahres – eröffnet werden.

Die Neugestaltung wurde nötig, da die alte Ausstattung in die Jahre gekommen war und den aktuellen Sicherheitsstandards nicht mehr gerecht wurde.

Umso mehr war das Erstaunen groß, wie sich der Raum nach Neukonzipierung und Generalüberholung nun zeigt. Als Ort der Begegnung soll er vor allem den Schülerinnen und Schülern der DHS ein Rückzugs- und Begegnungsraum sein. Kleine Tischgruppen bieten den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zum Arbeiten, aber natürlich auch zum gemeinsamen Essen. Die Wände wurden mit von Schülerinnen und Schülern ausgewählten Zitaten und Sinnsprüchen ausgeschmückt. Wer weiß, vielleicht ergibt sich daraus die eine oder andere geistreiche Diskussion und Planung.
Bleibt zu hoffen, dass der Raum sich nun mit Leben füllt …

(Bericht und Fotos: Stefan Lanz, Cornelius Dorsch, DHS)

Stark, schnell, fröhlich und bunt – Sporttag an der Droste-Hülshoff-Schule

Eine Vielfalt an sportlichen Wettkämpfen und strahlender Sonnenschein luden Schüler- und Lehrerschaft zum Mitmachen ein.

Am ersten Freitag nach den Sommerferien geht es an der Droste-Hülshoff-Schule traditionell sportlich-aktiv und in vielerlei Hinsicht ideenreich zu. So auch in diesem Jahr. Und schon am frühen Morgen war klar, dass das Wetter ein Fairplay abliefern würde. Strahlender Sonnenschein begrüßte die Wettkampfteilnehmerinnen und –teilnehmer, die sich in den verschiedensten Disziplinen messen konnten: Vom Tauziehen und Tischtennis über Staffelläufe und den immer neu gestalteten Droste-Hülshoff-Sechskampf bis hin zum großen Finale im Lehrer-Schüler-Wettkampf – hier war sowohl für die Sportlich-Ambitionierten wie auch für Gelegenheitssportler etwas dabei, wo man seine Stärken unter Beweis stellen konnte. Wenn dann noch das Klassenteam zur Unterstützung jubelte oder motivierende Beats aus den mitgebrachten Boxen für zusätzlichen Schwung sorgten, dann standen persönlichen Höchstleistungen und beachtenswerten Teamwertungen nichts mehr im Weg.

  • Einige der vielen Sieger

Schon im Vorfeld hatten sich die einzelnen Klassen um einfallsreiche Verkleidungen bemüht, die die sportlichen Leistungen mit einem Augenzwinkern versahen. Es ist halt wirklich lustig, wenn eine ganze Horde „Erstklässler“ mit Ranzen und Schultüten ein Schlittenrennen bestreitet, eine grellbunte „Hippie-Truppe“ nach Kräften am Tau zieht oder wenn eine „Putzkolonne“ mitsamt ihren Utensilien einen Staffellauf absolviert und dabei den Hallenboden auf Hochglanz poliert. Prämiert mit Beifall und Eis wurde das „Gesundheitsteam“ der SGG 13, das sogar einen Rettungsbollerwagen mit Sirene in Einsatz gebracht hatte. Viel Applaus gab’s auch für das 26-köpfige Team der Schülerschaft, dem sich das gegnerische Lehrerinnen- und Lehrerteam in fünf Wettkämpfen mit 3:2 geschlagen geben musste. Hatten die Lehrkräfte als Flaschenhalter und im Römischen Wagenrennen auf Teppichfliesen noch knapp die Nasen vorn, war die Jugend im Mattenturmbauen, Kissenschlacht-Balanceakt und dem umjubelten Tauziehen einfach nicht zu schlagen.

Wenn jetzt alle mit genau diesem Schwung und dieser Motivation ins neue Schuljahr starten und sich vom Teamgeist und der gezeigten Einsatzbereitschaft tragen lassen, dann wird das ein sehr, sehr erfolgreiches Jahr. Auf geht’s!

(Bericht und Fotos: Katrin Nagel, DHS)

2. Platz beim Seehasen-Beachvolleyballturnier

Ein Team unserer Schule war sportlich sehr erfolgreich und musste sich nach Siegen, u.a. gegen das KMG und die Hugo-Eckener Schule, nur dem GZG in einem umkämpften Endspiel geschlagen geben.
Damit errangen wir einen hervorragenden 2.Platz bei 10 teilnehmenden Mannschaften!!!
Auf dem Bild (Schwäbische Zeitung) sehen wir Lea (SGG 11) in Aktion. Ansonsten spielten noch Anika und Florian (SGG 11) sowie Severin und Jonas (SG 11/1).

Strecke machen für den guten Zweck

Spendenlauf der Droste-Hülshoff-Schule zugunsten der Rheuma-Kinderklinik Garmisch-Partenkirchen

150 Schülerinnen und Schüler der Droste-Hülshoff-Schule Friedrichshafen sind am vergangenen Mittwoch bei hochsommerlichen Temperaturen angetreten, um in einem von der Schülermitverantwortung (SMV) organisierten Spendenlauf Kilometer und damit Geld für Kinder und Jugendliche zu sammeln, die als Betroffene in der Rheuma-Kinderklinik in Garmisch-Partenkirchen behandelt werden. Die Klinik ist ein Lehrkrankenhaus der LMU München und spezialisiert auf Therapiekonzepte bei rheumatischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen sowie der Behandlung von chronischen Schmerzen und Schmerzerkrankungen junger Menschen.

Ein unmittelbarer persönlicher Bezug zu den Sorgen und Nöten und den Wünschen und Bedürfnissen der Rheuma-Kids in Garmisch-Partenkirchen war der Motivator für die Schülerinnen und Schüler der DHS, um sich im Vorfeld des Spendenlaufs selbstständig Sponsoren zu suchen, die für die entsprechend zurückgelegten Kilometer „ihrer“ Läuferinnen und Läufer eine finanzielle Gegenleistung erbringen würden. Ein großer Anreiz also, um auf der festgelegten Bahn zwischen der Konzertmuschel und dem Graf-Zeppelin-Haus auf der Uferpromenade in Friedrichshafen ordentlich Strecke zu machen!

Sportlichen Ehrgeiz haben alle 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewiesen, bei fantastischer Stimmung und unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauenden sind die Spitzenkandidaten 10 Runden gelaufen und haben damit jeweils rund 10 Kilometer für den guten Zweck zurückgelegt. Und womit belohnen sich engagierte Sportlerinnen und Sportler nach einer solchen lohnenden Anstrengung? Ganz klar – mit einer Abkühlung im See!

(Bericht: Katrin Nagel, DHS; Fotos: Cornelius Dorsch, DHS)

„Das Leben ist der Fundus, aus dem Geschichten entstehen“

Peter Stamm-Lesung in der Aula der Droste-Hülshoff-Schule sorgt für Einblicke in das Leben eines Autors

Agnes, der Debütroman des Schweizer Autors Peter Stamm, ist in Baden-Württemberg verbindliche Lektüre für das Deutsch-Abitur. Was passiert mit einem literarischen Werk, wenn es zur Pflichtlektüre in der Schule wird? Wie ergeht es den Beteiligten damit? Welches pädagogische Interesse steht dahinter? Wird Agnes in der Schule feierlich beigesetzt im Kanon der sogenannten Klassiker oder, im Gegenteil,  besonders lebendig unter den Augen junger Leserinnen und Leser?

Wann hat man schon mal die Gelegenheit, über diese und ähnliche Fragen mit dem Autor persönlich ins Gespräch zu kommen? Nachdem Peter Stamm bei seinem Besuch an der Droste-Hülshoff-Schule am vergangenen Mittwochabend aus den Anfangskapiteln seines Romans gelesen hatte, kamen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 und 12 sowie alle Literaturbegeisterten, die sich für diese besondere Begegnung Zeit genommen hatten, mit all ihren Fragen zum Zug. Von den Quellen seiner Inspiration über Qualitätskriterien für gelungene Texte bis hin zum persönlichen Werdegang als Autor, aber auch Fragen nach dem Alltag eines Schriftstellers, seinen Perspektiven fürs Älterwerden und natürlich dem Lieblingsbuch aus der eigenen Feder – alles war interessant und wurde ausführlich und mit großer Offenheit von Peter Stamm beantwortet. Auch, was er speziell zu seinem Roman Agnes zu sagen hatte, dürfte nicht nur für die angehenden Prüflinge von Relevanz gewesen sein; die Fragen aus dem Publikum waren vielschichtig und divers und jede Antwort des Autors hat neue Denkprozesse in Gang gesetzt und den Diskurs lebendig, humorvoll und abwechslungsreich gemacht. Mit einem Augenzwinkern antwortete Peter Stamm beispielsweise auf eine Frage, der erste Satz von Agnes sei schnell geschrieben gewesen, insbesondere, weil er nur drei Worte beinhaltet – allerdings habe er eine lange „Inkubationszeit“ gehabt!

Die Autorenlesung gehörte zu einer Reihe von Veranstaltungen, die der Förderverein der Droste-Hülshoff-Schule initiiert, um die Gemeinschaft aller am Schulleben Beteiligten und Interessierten auch über kulturelle Highlights zusammenzuführen und  zusammenzuhalten. Wir sagen Danke für einen stimmungsvollen, literarischen Abend mit spannenden Einblicken in das Schaffen und Wirken von Peter Stamm.

(Bericht und Fotos: Katrin Nagel)