EUROPA EIN ZUHAUSE GEBEN

Planspiel Gemeinschaftskunde der Klasse SGS 12-2

„Um das Miteinander in Europa war es schon besser bestellt. […] Es muss etwas getan werden. […] Der Vorschlag „Vor allem: Kultur soll der europäischen Öffentlichkeit präsentiert werden.“ (Auszug aus der Szenariobeschreibung des Planspiels)

Ausgehend von der Idee, die gemeinsame europäische Kulturpolitik zu stärken, schlüpften die Schülerinnen und Schüler der Klasse SGS 12-2 in die Rollen von EU-Parlamentariern, EU-Kommissarinnen und Mitgliedern des Rats der EU.
Nachdem der Planspielleiter Adrian Schilde vom CIVIC Institut für Internationale Bildung den Status quo erklärt, zentrale Herausforderungen genannt und das Ziel einer verstärkten gesamteuropäischen Kulturpolitik präzisiert hatte, simulierte die Klasse den komplexen Prozess des Gesetzgebungsverfahrens der EU.

Die zentralen Konfliktfelder wurden schnell deutlich: Was macht die Europäische Union aus? Was haben die Staaten gemeinsam? Welche Rolle spielen die Sprachen? Oder: Woher sollen die Gelder für Personal und Projekte kommen?
Begleitet wurden die Diskussionen in Rat und Parlament von Peter Lutz von der Konrad-Adenauer-Stiftung, die diese besondere Lernsituation ermöglichte.
„Würde ich mit Europa neu beginnen, würde ich die Kultur an den Anfang setzen.“ Auch wenn mittlerweile klar ist, dass Jean Monnet diesen Satz nie gesagt hat, steckt in diesem vermeintlichen Zitat die Idee, die die Schülerinnen und Schüler gespürt haben: Bei der Idee der Einheit in Vielfalt muss für die Einheit immer wieder neu gestritten werden. Jedoch ist der Einsatz lohnenswert!

(Bericht & Fotos: Caroline Stiefvater, DHS)