Berufsinfobörse 2018

Die 17. BerufsInfoBörse bietet ein Mehr an Perspektiven

Über 70 Aussteller zeigen auf der landesweit größten Informationsveranstaltung zur Aus- und Weiterbildung in der Droste-Hülshoff-Schule Wege in die Zukunft auf.

„Die Stimmung ist gut.“, sagt Kristina Rex. Die Parkplätze sind voll, die rund 70 Stände aufgebaut und Frank Eggers hat es geschafft, durch akribisches Ausmessen und Kennzeichen der Stellflächen die Fluchtwege freizuhalten. Abteilungsleiter Jörg Gleiß findet es „angenehm voll“ in der Aula und den angrenzenden Klassenräumen der Droste-Hülshoff-Schule und hat gerade einen Ansturm von informationssuchenden Schülerinnen und Schülern der St. Elisabeth-Schule zu bewältigen gehabt. Aus dem Küchenbereich tragen fleißige Helferinnen und Helfer Brezeln und Getränke in die oberen Stockwerke. Diana Schneider rechnet im Kopf zusammen, dass ca. 60 Schülerinnen und Schüler aus der SGS 11/1 und 2 und der SGS 13/1 bei den Vorbereitungen behilflich waren und auch jetzt, zusammen mit ungezählten Lehrkräften, dafür sorgen, dass die 17. BerufsInfoBörse an der Droste-Hülshoff-Schule wieder zu dem Bildungsevent im Bodenseekreis wird, das Aussteller und Besucher gleichermaßen schätzen. Es ist dieses Jahr eine Bildungs- und Ausbildungsmesse des „Mehr“:

Mehr beteiligte Firmen und Ausbildungsbetriebe, mehr Stände für Fach- und Hochschulen, mehr Workshops und Vorträge und, ganz neu, mehr Ausstellungsfläche, denn an der benachbarten Hugo-Eckener-Schule werden Ausbildungsberufe im Einzelhandel und Groß- und Außenhandel vorgestellt – alles in allem also mehr Perspektiven zur Aus- und Weiterbildung für unsere Schülerinnen und Schüler.

Aylin, Romina und Riana aus der SGG 13 informieren sich schwerpunktmäßig über Berufe im Bereich Gesundheit und Pflege, während Selina aus dem BKP 1 sich aus dem Vortragsprogramm „Vom Arzneimittel bis zum Biosprit“ ausgesucht hat, weil sie sich für eine Berufsausbildung im Bereich Biologie interessiert. Wer sich von Petra Erne-Herrmann beraten lässt, bekommt in einem ausführlichen persönlichen Gespräch alles rund um die Ausbildung am Institut für Soziale Berufe in Ravensburg erzählt. Sie schätzt sehr, dass die Ratsuchenden mit guten Vorinformationen zu ihr kommen und sie ihnen lediglich aufzuzeigen braucht, dass es im sozialen Bereich ein wesentlich breiteres Spektrum an Berufsmöglichkeiten gibt, als die meisten denken. Elisabeth Günther, BA-Studentin im 4. Semester, beschreibt gerne und voller Überzeugung, warum ein Studium an der Zeppelin-Universität so besonders ist: Es geht dort um nachhaltige Bildung, weshalb die angebotenen Bachelor-Studiengänge zwischen Wirtschaft, Kultur und Politik sich durch ihre Interdisziplinarität und ein Mehr an Zeit auszeichnen – sie umfassen 4 statt der üblichen 3 Jahre. Zeit für Forschung, Praxis und Horizonterweiterung. Letztere bietet auch Clara Klose von Cultural Care in ihrem Vortag über die Möglichkeit, ein Jahr als Au Pair in den USA zu verbringen.

Annette Renz von der ZF Friedrichshafen AG, die dort für die Auswahl und Betreuung der DH-Studierenden Verantwortung trägt, rät jungen Menschen auf der Suche nach einer beruflichen Perspektive vor allem dazu, Gespräche zu führen: mit Studierenden, mit Azubis, mit den Lehrkräften, aber auch mit den eigenen Eltern. „Es geht darum, seine Leidenschaft für eine Sache zu entdecken, sich zu fragen: Habe ich wirklich Bock darauf, das zu machen?“ Sie strahlt dabei und man merkt, sie spricht aus eigener Erfahrung. Dann wendet sie sich wieder den eigentlichen Hauptpersonen heute zu: Den vielen Schülerinnen und Schülern, die die BerufsInfoBörse an der Droste-Hülshoff-Schule nutzen, um sich Gedanken über ihren Weg in die Zukunft zu machen.

 

(Bericht und Fotos: Katrin Nagel, Droste-Hülshoff-Schule)