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internationaler Tag der Demokratie

Ein Grund zu feiern für die DHS!

Seit 2007 ist der 15. September Internationaler Tag der Demokratie. Dabei steht dieser Tag im Zeichen der Förderung und Verteidigung demokratischer Grundsätze – Anliegen, die die Klassen EG 12, SGS 12-1, SGS 13-2 und SGG 13 sichtbar machen wollten.

In Anlehnung an die Online-Kampagne „Demokratie – ich bin dabei!“ des Demokratiezentrums Baden-Württemberg verglichen die Schülerinnen und Schüler den Stellenwert, den die Demokratie für sie hat. Außerdem gestalteten sie im GGK-Unterricht eine Collage, die z.B. Grundrechte aufführt, die für sie persönlich besonders bedeutungsvoll sind.

Mit dieser Aktion stehen die Schülerinnen und Schüler für unsere Demokratie ein und wollen Werbung machen für die Herrschaft des Volkes, denn „Wahlen allein machen noch keine Demokratie!“ (Barack Obama).

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We are a Fairtrade School

Der letzte Schultag des Kalenderjahres 2019 bot traditionell ein vielfältiges Programm bei der von der SMV veranstalteten Weihnachtsgala.

Im Mittelpunkt stand dabei die feierliche Zertifizierung der DHS als Fairtrade-Schule. In den vergangenen zwei Jahren arbeitete das Fairtrade-Team hart daran diese Auszeichnung zu erreichen und ist enorm stolz auf die feierliche Zertifikatsübergabe. Neben Vertretern des Landkreises, der Gemeinde Friedrichshafen und Engagierten in der regionalen Arbeit des Fairen Handels war extra aus Stuttgart dazu Frau Giessmann von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) angereist. Ihr oblag es, die Zertifizierungs-urkunde zu übergeben.

Zertifikatsübergabe
Frau Giessmann und das Fairtradeteam der DHS

In ihrer Rede lobte Frau Giessmann das Engagement des Fairtrade-Team und ging auf die fünf zu erfüllenden Kriterien ein, die erfüllt werden müssen, um diese Zertifizierung zu erhalten. Sie erwähnte, dass die DHS erst die einhundertzwanzigste von über 3000 Schulen in Baden-Württemberg sei, die zertifiziert würde und wünschte der Schulgemeinschaft den Mut, diesen Weg weiter zu gehen.

Abwechslungsreich war auch das weitere Programm der Gala. Die Schulband spielte verschiedenste Weihnachtslieder, so dass sich schnell eine ausgelassene Stimmung in der vollgefüllten Aula ausbreitete. Lehrer brachten im Zuge eines Improvisationstheater die Geschichte um die Eisprinzessin Elsa zum Besten, beim Weihnachts-ACTIVITY standen sich Lehrer und Schüler in den Kategorien Singen, Begriffe erraten und Pantomime gegenüber.

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Alle Jahre wieder…! – Die Johanniter-Weihnachtstrucker

Unsere Klassen haben auch in diesem Jahr Pakete zusammengestellt und beim Weihnachtstrucker der Johanniter abgegeben. Die Päckchen gehen nach Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien und Ukraine. Dabei sollen sie Zeichen der Hilfe und Solidarität für unterschiedliche Personengruppen sein: Für Kinder in Schulen und in Waisenheimen oder Jugendliche mit Behinderung, für erwachsenen Besucher einer Armenküche oder auch für Familien in einer Kirchengemeinde.

Auf Initiative unserer SMV haben die Schülerinnen und Schüler in der Vorweihnachtszeit die Hilfspakete gemäß der vorgegebenen Packliste sorgfältig zusammengestellt und die Boxen zum Teil liebevoll verziert. Dabei waren manche Klassen besonders aktiv, sodass wir 86 Sendungen verschicken können, die dank vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer bald in den Zielgebieten an richtiger Stelle ankommen werden.

(Bericht: Caroline Stiefvater, DHS)

EUROPA EIN ZUHAUSE GEBEN

Planspiel Gemeinschaftskunde der Klasse SGS 12-2

„Um das Miteinander in Europa war es schon besser bestellt. […] Es muss etwas getan werden. […] Der Vorschlag „Vor allem: Kultur soll der europäischen Öffentlichkeit präsentiert werden.“ (Auszug aus der Szenariobeschreibung des Planspiels)

Ausgehend von der Idee, die gemeinsame europäische Kulturpolitik zu stärken, schlüpften die Schülerinnen und Schüler der Klasse SGS 12-2 in die Rollen von EU-Parlamentariern, EU-Kommissarinnen und Mitgliedern des Rats der EU.
Nachdem der Planspielleiter Adrian Schilde vom CIVIC Institut für Internationale Bildung den Status quo erklärt, zentrale Herausforderungen genannt und das Ziel einer verstärkten gesamteuropäischen Kulturpolitik präzisiert hatte, simulierte die Klasse den komplexen Prozess des Gesetzgebungsverfahrens der EU.

Die zentralen Konfliktfelder wurden schnell deutlich: Was macht die Europäische Union aus? Was haben die Staaten gemeinsam? Welche Rolle spielen die Sprachen? Oder: Woher sollen die Gelder für Personal und Projekte kommen?
Begleitet wurden die Diskussionen in Rat und Parlament von Peter Lutz von der Konrad-Adenauer-Stiftung, die diese besondere Lernsituation ermöglichte.
„Würde ich mit Europa neu beginnen, würde ich die Kultur an den Anfang setzen.“ Auch wenn mittlerweile klar ist, dass Jean Monnet diesen Satz nie gesagt hat, steckt in diesem vermeintlichen Zitat die Idee, die die Schülerinnen und Schüler gespürt haben: Bei der Idee der Einheit in Vielfalt muss für die Einheit immer wieder neu gestritten werden. Jedoch ist der Einsatz lohnenswert!

(Bericht & Fotos: Caroline Stiefvater, DHS)