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Auf geht’s zur IBO!

Maike Bonsen und Julian Rudert meistern erfolgreich die erste Runde der Internationalen BiologieOlympiade

Die Internationale Biologieolympiade (IBO) ist ein seit 1989 jährlich wiederkehrender Schülerwettbewerb von sechs Nationen, der der Förderung biologisch interessierter und talentierter Schülerinnen und Schüler dient. Darüber hinaus sollen sich durch die Teilnahme an der IBO Kontakte und freundschaftliche Beziehungen zwischen jungen Menschen verschiedener Länder entwickeln, um dadurch zur internationalen Zusammenarbeit beim Lösen biologischer und ökologischer Fragestellungen und zum gegenseitigen Verständnis verschiedener Nationen beizutragen.

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Schön, dich kennenzulernen!

Die Klassen BTG 11 und SGG 11 wandern und klettern gemeinsam im Allgäu

Wen oder was lerne ich eigentlich kennen, wenn ich zusammen mit meiner und einer unserer Parallelklassen relativ zu Beginn meines ersten Jahres im Beruflichen Gymnasium der Droste-Hülshoff-Schule zweieinhalb Tage im sonnigen Allgäu verbringe, inmitten von ziemlich vielen Kühen, Käse und viel, viel Wald und Wiesen?

Nun, da wären zunächst einmal die Namen und Gesichter von rund 50 mehr oder weniger bekannten Mitschülerinnen und Mitschülern.

Dann die Herausforderung, mit einer ganzen Klasse Seil zu springen, das Gefühl, von den anderen auf Händen getragen zu werden, sich ihnen anzuvertrauen, wenn man in 10 Metern Höhe im Hochseilgarten kniffelige Kraft- und Kletteraufgaben lösen muss. Oder plötzlich mit verbundenen Augen im Dunkeln zu stehen und ohne ein Wort zu reden auf einer Wiese verteilt zu einer Gruppe zusammenzufinden, die sich dann den Weg zu einem ausgemachten Ziel bahnt. Aber auch, in wechselnden Gruppen durch die Natur zu streifen und dabei unmerklich Kilometer zurück zu legen, die man sonst nur im Bus bewältigt. Immer wieder neue Gespräche zu führen und dabei zu erfahren,  wer welche Hobbys hat, welchen Sport betreibt, vielleicht auch drangeben musste, weil das Training momentan einfach nicht mehr in den Stundenplan passt. Haustiere, Familie, Geschwister, Beziehungen, Flechtfrisuren – alles kommt mal zur Sprache, manchmal intensiver, manchmal eben weniger tiefgehend. Dass bei all den sportlichen Aktivitäten, dem Wandern, Klettern, Fußballgolfen Muskeln beansprucht werden, die kaum je zuvor zu spüren waren, gerät fast zur Nebensache. Abends dann Lagerfeuer, Musik, Gesang, schließlich in Schlafanzügen auf den Betten hocken und endlos quatschen, bis langsam auch den ausdauerndsten Erzählern die Augen zufallen.

Kennenlerntage sind enorm wertvoll für einen gestärkten Zusammenhalt der Klassengemeinschaft und gleichzeitig für einen veränderten Blick auf jedes einzelne Gruppenmitglied, aber auch auf mich selbst. Auf meinen Mut, mein Vertrauen, meinen Teamgeist, mein Durchhaltevermögen, meine Offenheit, mein Anpassungsvermögen – unverzichtbare Begleiter auf dem Weg zum Schulabschluss!

(Bericht und Fotos: Katrin Nagel, DHS)

Ich will’s wissen!

VAB-Schüler der Droste-Hülshoff-Schule besuchen die Wissenswerkstatt
„Ich will’s wissen!“, lautet das Motto der Wissenswerkstatt Friedrichshafen, wo Profis aus der Region Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, durch Experimentieren und die Arbeit an verschiedenen Projekten Einblick in technische Berufe zu gewinnen. Diese Chance hat auch die Klasse VAB1 mit ihrem Lehrer Reiner Steck genutzt und der „WiWe“ außerhalb ihrer regulären Unterrichtszeit einen Besuch abgestattet. Es hat sich gelohnt!

Die Schülerinnen und Schüler konnten sich über die Angebote der Wissenswerkstatt informieren und technisches Wissen erfassen, indem sie ganz konkret in die Materie eingetaucht sind und das Spiel „Heißer Draht“ gelötet haben. So wurde Elektrotechnik im wahrsten Sinne des Wortes für sie „spielerisch begreifbar“. Wer weiß, vielleicht ist der Funke übergesprungen und der eine oder die andere gehört in ein paar Jahren selbst zum Expertenteam einer der Firmen in unserem Umland …

(Bericht: Katrin Nagel, Fotos: Rainer Steck, DHS)

Fünf Tage Todesangst

Zeitzeugen der Landshut-Entführung berichten an der Droste-Hülshoff-Schule

Am 18.10. jährte sich die Befreiung der entführten Lufthansa-Maschine „Landshut“ durch ein Kommando der GSG9 zum 41. Mal. Die Geiselnahme an Bord der Boeing 737 durch vier palästinensische Terroristen ereignete sich am 13. Oktober 1977. Nach der Ermordung des Flugkapitäns und mehreren Zwischenstopps landete die Maschine in Mogadischu in Somalia, wo sie fünf Tage später von der GSG 9, einer Eliteeinheit des deutschen Bundesgrenzschutzes, erstürmt und die Geiseln befreit wurden.
Beteiligte der dramatischen Ereignisse von damals, die in engem Zusammenhang mit der Schleyer-Entführung durch die Rote Armee Fraktion (RAF) standen und Teil des sogenannten „Deutschen Herbstes“ waren, berichteten am vergangenen Donnerstag den Schülerinnen und Schülern der Droste-Hülshoff-Schule in Friedrichshafen.

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